Verpackungsservice für Ihren Umzug
Ein Verpackungsservice beim Umzug übernimmt den zeitaufwendigsten Teil des Wohnungswechsels: das Einpacken. Fachkräfte packen Geschirr, Glas, Bücher, Kleider und Elektronik transportsicher ein, beschriften die Kartons nach Raum und übernehmen am Zielort auf Wunsch auch das Auspacken.
Der Service lässt sich vollständig oder gezielt für einzelne Bereiche buchen. Diese Seite zeigt, wie sich Einpack- und Auspackservice unterscheiden, welches Material zum Einsatz kommt, wie zerbrechliche und wertvolle Gegenstände behandelt werden – und welche Faktoren den Preis bestimmen.
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Einpackservice und Auspackservice
Der Einpackservice findet vor dem Umzugstag statt, meist einen bis zwei Tage vorher. Das Team bringt Material mit, packt Raum für Raum, beschriftet die Kartons und dokumentiert bei Bedarf den Inhalt. Am Umzugstag steht alles transportbereit.
Der Auspackservice läuft am Zielort: Kartons werden geöffnet, Inhalt in Schränke und Regale eingeräumt, Geschirr platziert und das Verpackungsmaterial abgeführt. Gerade dieser letzte Punkt ist unterschätzt – Kartonberge und Packpapier zu entsorgen kostet sonst mehrere Fahrten zur Sammelstelle.
- Einpackservice: Material, Verpacken, Beschriftung nach Raum, optional Inventarliste.
- Auspackservice: Auspacken, Einräumen nach Absprache, Entsorgung von Kartons und Füllmaterial.
- Kombination: Häufig wird nur der Einpackservice gebucht und am Zielort selbst ausgepackt.
Welches Verpackungsmaterial zum Einsatz kommt
Professionelles Material ist der Grund, weshalb ein Verpackungsservice Schäden zuverlässiger verhindert als eigenes Improvisieren mit Zeitungspapier und Supermarktkartons.
- Umzugskartons: Stabile Standardkartons für Küche und Haushalt, Bücherkartons in kleinerem Format wegen des Gewichts.
- Kleiderboxen: Hängeboxen mit Stange – Kleider bleiben auf dem Bügel und knittern nicht.
- Geschirrfässer und Trennelemente: Für Teller, Gläser und Porzellan mit einzelnen Fächern statt loser Stapel.
- Polstermaterial: Luftpolsterfolie, Packpapier und Schaumstoffecken für Kanten und empfindliche Oberflächen.
- Spezialverpackung: Bilder- und Spiegelkartons, Matratzenhüllen sowie Kisten für Fernseher und Bildschirme.
Zerbrechliche und wertvolle Gegenstände
Zerbrechliches wird einzeln gewickelt, stehend gepackt und mit Füllmaterial fixiert, damit im Karton nichts wandert. Gläser und Porzellan gehören in Fächer, nicht in Stapel; schwere Teile nach unten, leichte nach oben.
Bei Wertgegenständen ist die Dokumentation genauso wichtig wie die Verpackung. Fotografieren Sie Kunst, Sammlerstücke, Designobjekte und teure Elektronik vor dem Einpacken und halten Sie den Zustand fest. Bargeld, Schmuck, Ausweise und wichtige Dokumente sollten Sie grundsätzlich selbst transportieren – dafür ist kein Verpackungsservice gedacht.
Elektronik profitiert von der Originalverpackung, sofern noch vorhanden. Fehlt sie, kommen passende Kartons mit Polsterung zum Einsatz; Kabel werden beschriftet, damit der Aufbau am Zielort nicht zum Ratespiel wird.
Vollpackung oder Teilpackung wählen
Die Vollpackung deckt den kompletten Haushalt ab und ist sinnvoll, wenn Zeit knapp ist, der Umzug kurzfristig kommt, gesundheitliche Einschränkungen bestehen oder ein Haushalt mit viel Inventar bewegt wird.
Bei der Teilpackung übernimmt der Service nur die anspruchsvollen Bereiche – typischerweise Küche, Glasvitrine, Bilder und Elektronik –, während Kleider, Bücher und Spielzeug selbst gepackt werden. Diese Variante ist die häufigste, weil sie den Aufwand dort reduziert, wo das Schadensrisiko am höchsten ist.
- Vollpackung: Ganzer Haushalt inklusive Material und Beschriftung – maximale Zeitersparnis.
- Teilpackung: Nur Küche, Glas, Bilder und Elektronik – guter Kompromiss aus Aufwand und Sicherheit.
- Nur Material: Kartons und Polstermaterial werden geliefert, gepackt wird selbst.
Was den Preis des Verpackungsservice bestimmt
Verpackungsleistungen werden nach Aufwand kalkuliert – entweder pauschal nach Wohnungsgrösse oder nach Stunden und Material.
- Volumen und Zimmerzahl: Die Menge des Inventars bestimmt Kartonzahl und Packzeit direkt.
- Anteil zerbrechlicher Güter: Eine grosse Küche mit Glas und Porzellan braucht deutlich mehr Zeit als Kleider und Bücher.
- Umfang: Voll- oder Teilpackung, mit oder ohne Auspackservice am Zielort.
- Material: Kartons, Hängeboxen und Spezialverpackung – gemietet oder gekauft.
- Termin: Packtermine unmittelbar vor Monatsende sind knapp und entsprechend teurer.
- Entsorgung: Abtransport von Kartons und Füllmaterial nach dem Auspacken.
Versicherung: Wer haftet für gepackte Kartons?
Dieser Punkt entscheidet oft über die Wahl. Packt die Umzugsfirma selbst, liegt die Verantwortung für den Inhalt bei ihr – ein Bruchschaden in einem professionell gepackten Karton ist ein Fall für die Transportversicherung. Bei selbst gepackten Kartons ist genau das häufig ausgeschlossen, weil der Zustand des Inhalts vor dem Transport nicht überprüfbar war.
Lassen Sie deshalb schriftlich festhalten, welche Deckungssumme gilt, ob selbst gepackte Kartons eingeschlossen sind, welche Gegenstände ausgeschlossen werden und innerhalb welcher Frist Schäden gemeldet werden müssen. Bei besonders wertvollen Einzelstücken lohnt eine separate Wertdeklaration.
Verpackungsservice als Teil der Umzugsofferte anfragen
Der Verpackungsservice wird in der Schweiz üblicherweise gemeinsam mit dem Umzug angeboten. Beschreiben Sie im Formular Zimmerzahl, Küchengrösse, besondere Stücke und den gewünschten Umfang – dann kalkulieren die Firmen Packzeit und Material realistisch statt pauschal.
Sie erhalten bis zu 5 Offerten von geprüften Partnerfirmen und können vergleichen, ob Material enthalten ist, ob das Auspacken dazugehört und wie die Haftung für gepackte Kartons geregelt wird.
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